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Guter Schritt zur Sicherung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum

Mit 6,6 Millionen Euro wird das Land Brandenburg die Forschung der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) unterstützen. „Ein guter Beitrag zur Sicherung der medizinischen Versorgung besonders im ländlichen Raum“, findet Dr. Karin Harre, Vorsitzende des Hausärzteverbandes Brandenburg. 

Damit alle Brandenburger auch zukünftig wohnortnah ärztlich versorgt werden können, müssten alle Anstrengungen unternommen werden, um auch eine gute ärztliche Ausbildung im eigenen Bundesland zu haben, so Harre. 

Der Hausärzteverband Brandenburg unterstützt die MHB als Partner von Anfang an. „Die Landesregierung sorgt mit ihrem Zuschuss dafür, dass das Studium als Arzt in Brandenburg attraktiv ist.  Und viele unserer Mitglieder zeigen den Studierenden als sogenannte Lehrpraxen, dass auch die Tätigkeit auf dem Land und unseren Städten attraktiv ist“, so Harre.

Die niedergelassene Allgemeinmedizinerin hat regelmäßig selbst Studierende zum praktischen Teil des Studiums in ihrer Praxis. „Wer einmal mitbekommt, wie vielseitig die Aufgaben als Hausarzt sind, findet Gefallen daran,  sagt Harre. Und viele Studierende, die das schöne Land Brandenburg durch ihre Ausbildung an der MHB kennen lernen würden, blieben anschließend auch da.